Fallout-Mitbegründer Tim Cain fordert Untersuchung gescheiterter Spiele, um Survivorship-Bias zu vermeiden
GG-Brief-Redaktion · KI-unterstützt, Quelle zugeordnet
Tim Cain veröffentlichte ein Video und argumentiert, dass Publisher, Entwickler und Spieler nicht nur erfolgreiche, sondern auch gescheiterte Spiele untersuchen sollten, um zu verstehen, was funktioniert und was nicht. Er sagt, Publisher konzentrierten sich auf Verkäufe und ignorierten daher oft Lehren aus Misserfolgen, während Spieler populäre Titel kopierten, ohne zu wissen, welche Elemente deren Erfolg treiben. Cain weist darauf hin, dass selbst gefeierte Spiele große Mängel haben können, weshalb die Analyse vergessener oder mittelmäßiger Titel nützliche Design- und Produktionsfehler aufdeckt, die vermieden werden sollten.
- Tim Cain, Fallout-Mitbegründer und Videoblogger, veröffentlichte am Mittwoch ein Video, in dem er zu einer genaueren Untersuchung gescheiterter Spiele aufruft.
- Cain nannte Beispiele wie Viking: Battle for Asgard als vergessene, mittelmäßige Titel, die nützliche Lektionen vermitteln können, und schloss unrettbare Spiele wie Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude aus.
- Er argumentierte, Publisher priorisieren Verkäufe und lernen daher eher aus Erfolgen als aus Misserfolgen, wodurch ein Survivorship-Bias entsteht, bei dem gemeinsame Merkmale erfolgloser Spiele übersehen werden.
- Cain stellte fest, dass Bestseller oft trotzdem Mängel (niedrige Framerate, schlechte Benutzeroberflächen, Crash-Bugs) enthalten, sodass die Untersuchung von Misserfolgen hilft zu erkennen, welche Elemente tatsächlich für Erfolg relevant sind und welche tolerierbar sind.