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Playing Capitalism (1995): Prüfung des Anspruchs, 'make a convert out of Karl Marx'
Ein Autor spielte den 1995 erschienenen Wirtschaftssimulator Capitalism von Enlight Software erneut, um eine alte Werbeaussage zu prüfen, dass das Spiel 'make a convert out of Karl Marx' könne. Das Spiel erzeugt prozedural generierte, erdähnliche Regionen, in denen Städte wie Lisbon und Chicago beliebig nebeneinander erscheinen können, und erlaubt Spielern, bei jedem Durchgang die Form der Region zu wählen. Der Autor versuchte, aus einem einzigen Kaufhaus und einer Siliziumdioxid-Mine ein Imperium aufzubauen, stieß auf In-game-Warnungen von Beratern und ging am Ende bankrott. Das Experiment zeigt, dass Capitalism eher ein komplexer, unvorhersehbarer Business-Sandbox ist als ein schlüssiger Beleg für ideologische Überlegenheit.
- Capitalism ist ein 1995 erschienenes Business-Simulationsspiel von Enlight Software, das mit der Aussage beworben wurde, es könne 'make a convert out of Karl Marx'.
- Karten sind prozedural generierte, pseudo-erdähnliche Regionen, in denen Städte wie Lisbon und Chicago nebeneinander auftauchen können; Spieler können bei jedem Durchgang die Form der Region wählen.
- Der Autor verfolgte eine gezielte Strategie, die auf ein einziges Kaufhaus (mit drei angebotenen Produkten) plus einer Siliziumdioxid-Mine setzte, stieß auf starke In-game-Warnungen von Beratern und ging bankrott.
- Die detaillierten Systeme des Spiels und die emergenten Ergebnisse machen es eher zu einer Sandbox zum Testen von Geschäftsmodellen als zu einem definitiven Beleg für oder gegen Marktideologien.