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Micron: KI-HBM-Nachfrage und langsamer Fabs-Ausbau bedeuten kurzfristig keine Entspannung beim Speicherengpass
Micron-Manager Sumit Sadana warnte, dass die stark gestiegene Nachfrage nach HBM für KI-Server die Wafer-Versorgung aufbraucht und die Verfügbarkeit anderer Speicherprodukte einschnürt. Der Bau neuer Leading-Edge-Fabs zur Erhöhung der Wafer-Produktion erfordert Greenfield-Fabs und lange Anlaufzeiten und ist deutlich komplexer als Rechenzentren. Micron hat keinen Zeitplan, wann Wafer-Versorgung und Nachfrage zusammenlaufen werden, was weiterhin Unsicherheit für Gerätehersteller und Verbraucher schafft.
- Sumit Sadana ist Micron’s Executive Vice President und Chief Business Officer und machte die Aussagen auf einem Tech- und Finanzforum.
- Das rasante Wachstum bei HBM, das für KI-Server kritisch ist, belastet die Wafer-Versorgung, die für andere Speichermärkte verbleibt.
- Erweiterungen der Kapazität erfordern Greenfield-Fabs — komplette Fab-Cluster auf unbebauten Flächen zu errichten — die zu den komplexesten Ingenieurprojekten gehören und lange brauchen, um online zu gehen und hochzufahren.
- Micron hat keine klare Sicht, wann Wafer-Versorgung und Nachfrage sich angleichen werden, was Unsicherheit für Käufer von Speichermodulen und Elektronik lässt.